Styling und Ausstattung CRF1000L Africa Twin 2016

Das optisch leichte Bodywork gewährleistet praxisgerecht ausreichenden Windschutz. Ein LCD-Display im Rallye-Stil mit übereinander platzierten Infos lässt sich besonders gut ablesen. Komplette und funktionelle Ausstattung mit ergonomisch designten, neuen Schalterarmaturen, Aluminium-Fat-Bar-Lenker sowie LED-Lichttechnik rundum.
Das Design wurde unter dem Motto „Unlimited Adventure“ entwickelt. Das robuste, aber optisch leichte Bodywork präsentiert sich knapp geschnitten und ergonomisch optimiert, um das leichtfüßige Handling und perfektes Kontrollgefühl zu optimieren. Die Sitzhöhe lässt sich variabel über einen Bereich von 20 mm einstellen, von 850 bis 870 mm. Ein 18,8 Liter großer Benzintank sorgt dank moderatem Verbrauch für tourenfreundliche Reichweiten bis über 400 Kilometer. Doppelscheinwerfer schmücken die Enduro (wie bei der ersten Africa Twin), jedoch mit zeitgemäß moderner LED-Lichttechnik. Neben brilliant heller Ausleuchtung bei Nachtfahrten gewährleistet das Tagfahrlicht mit einem Twin-Ring-Lichtbogen zu dem markanten optischen Auftritt perfekte Visibilität für entgegenkommende Verkehrsteilnehmer.
Das Ensemble aus Verkleidung und Windschutzscheibe stellt praxisgerechten Schutz vor Wind und Wetter sicher, ohne dass die Maschine optisch einem opulenten Raddampfer gleicht. Der Fahrwind wird effizient über den Helm und die Schultern des tief sitzenden Fahrers hinweg geleitet. Wer mehr Windschutz wünscht, findet im Honda Zubehör-Angebot eine größere Tourenscheibe, die 90 mm höher und 30 mm breiter ausgeführt ist.
Auch die Luftzufuhr zum Motor präsentiert sich sorgfältig durchdacht. Zusätzlich Luftein- und Auslässe sowie Leitbleche lenken den Fahrtwind unter das Bodywork zur Airbox für die Gemischaufbereitung. Eine effiziente Durchströmung mit Kühlluft wird weiterhin durch Öffnungen um den Frontspoiler sowie im vorderen und im hinteren Bereich von Verkleidung und Bodywork sicher gestellt.
Das Dashboard im Cockpit mit übereinander angeordneten Anzeigen wie bei Rally-Maschinen bietet optimale Ablesbarkeit. Der obere Bereich des LCD-Displays zeigt Infos an zu Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl und Tankinhalt. Im unteren Bereich finden sich Uhrzeit, Gangstufe, gewählter HSTC-Modus, Kilometerzähler und Tripmeter. Über eine Drucktaste lassen sich die jeweils gewünschten Infos aufrufen. Bei Maschinen mit DCT-Doppelkupplungsgetriebe werden zusätzliche Infos zu D- und S-Modus sowie zum Offroad-G-Setup dargestellt.
Die Schaltereinheiten wurden überarbeitet, um dem Fahrer die Bedienung und die Kontrolle zu erleichtern. Die aufrufbaren Funktionen des Dashboards werden über einen Schalter an der linken Armatur gesteuert. Der Schalter für die HSTC Traction Control ist ebenfalls linksseitig angeordnet, jedoch näher an die Armatur herangerückt. Die rechte Armaturenseite nimmt den Elektrostarterknopf und den Schalter für die Warnblinkanlagen-Funktion der Blinker auf. Die Blinker der Standard-Variante sind mit Glühbirnen versehen, die Blinker der umfassender ausgestatteten Bikes mit LED-Technik.
Die CRF1000L Africa Twin mit DCT-Doppelkupplung bietet an der linken Schaltereinheit für den Zeigefinger einen Taster zum manuellen Hochschalten und für den Daumen einen Wippe zum Herunterschalten. Die rechte Schaltereinheit ist mit dem AT/MT-Wählschalter (DCT-/DCT-Manuell) und dazu mit dem N-D-S-Modus-Schalter (Neutral, Drive, Sport) bestückt.
Die zusätzliche Parkbremse der Africa Twin mit DCT wird über einen Hebelmechanismus am Lenker links betätigt. Je nach Beladung der Maschine kann mehr oder weniger starke Bremskraft auf das stehende oder parkende Fahrzeug ausgeübt werden. Gelöst wird die Parkbremse durch erneuten Druck auf den Hebelmechanismus.
Ein konifizierter Aluminium-Lenker bietet die notwendige Stabilität und sieht dazu attraktiv aus. Der Lenker ist aus einer neuen, hochfesten Legierung gefertigt und 50 Prozent leichter als ein vergleichbarer konventioneller Lenker aus Stahl – und stabiler dazu.
Die Lenkerklemmen sind über Gummielemente befestigt, um die Vibrationen speziell bei Offroad-Einsätzen zu minimieren. Gewichte in den Lenkerenden unterdrücken auf langen Touren ebenfalls auf Dauer störende Schwingungen. Solide Handprotektoren aus Kunststoff sind dazu serienmäßig montiert.